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Naturschutz
 mit dem Jagdklub Main-Taunus e. V.


Die Jagd ist aktiver Naturschutz!

Jeder Mensch nutzt die Natur. Der Jäger schützt die Natur, indem er sie bewirtschaftet. Und zwar in einer Weise, die auch Nichtjäger erfreuen dürfte.

Landauf, landab hilft er, Biotope zu gestalten, um so die Lebensgewohnheiten der wild lebenden Tiere zu verbessern. Im südlichen Schwarzwald z.B. haben Jäger große Flächen an Mooren und Streuobstwiesen erworben, um seltene Pflanzen- und Insektenarten vor dem Aussterben zu bewahren. Oder nehmen wir die Hegemaßnahmen und die Lebensraumverbesserungen:

Mit Brachflächen und Hecken, Feldgehölzen und Weihern haben selten gewordene Tiere wieder eine Chance, Ruhe und Schutz zu finden. Und ausreichend Nahrung noch dazu. Überhaupt ist das Nahrungsangebot für alle Wildtiere auch einer der Bereiche, in dem Jäger weder Kosten noch Mühen scheuen. So kümmern sie sich beispielsweise um eine wildtier- und bienenfreundliche Einsaat von stillgelegten Ackerflächen. Und ebenso um den Erhalt von natürlichen Wiesentälern. Gemeinsam mit Förstern setzen sie sich für einen wildfreundlichen Waldbau ein.


Naturschutz hat beim Jäger keine Schonzeit

Jäger führen täglich den Beweis, daß jagdliche Nutzung eine Menge Verantwortung mit einschließt. Dazu gehört auch der freiwillige Verzicht auf die Bejagung bestimmter Tierarten. Und ebenso die Kontrolle von Beutegreifern. Durch die Bejagung von Rabenvögeln können Jäger es zum Beispiel schaffen, dass konkurrenzschwächere Arten, wie Braunkehlchen, Wachtel, Bekassine wieder erfolgreich brüten können.

Der Einsatz der Jäger für die Sache der Natur ist so vielfältig wie diese selbst. Das zeigen ungezählte Stiftungen, Projekte, Aktionen, die von Jägern ins Leben gerufen wurden und auch finanziell unterstützt wurden.

Insgesamt gibt es in Deutschland ca. 320.000 Jäger und diese Jäger investieren eine Menge Zeit und Arbeit in Wildschutz, Naturschutz und in die allgemeine Jagd. Was Jäger an Zeit in Wild- und Naturschutz stecken, ist in Heller und Cent kaum aufzurechnen.

Sicher ist, dass sie den Steuerzahler ganz erheblich entlasten. Nämlich von Ausgaben, die sonst Vater Staat übernehmen müßte.


Warum ist die Jagd notwendig?

Früher war unser Land fast nur mit Wald bedeckt. Um die steigende Anzahl von Menschen zu ernähren, musste nach und nach immer mehr Wald gerodet werden. Während die Waldfläche bis zum Mittelalter sehr stark abnahm, stieg die landwirtschaftlich genutzte Fläche ständig an.

Wir leben heute in einer Kulturlandschaft, das heißt die Landschaft wird von uns Menschen stark genutzt z.B. für Freizeit, Sport und Landwirtschaft. So entziehen wir den Wildtieren den Lebensraum teilweise ganz. Auch die übrigen Lebensräume müssen die Wildtiere mit uns teilen: Die Wiesen werden gemäht, die Äcker bestellt und wieder geerntet, im Wald wird 
Holz genutzt, Zunehmend wird der Wald in den Ballungsräumen für Freizeitaktivitäten genutzt, daß heißt Jogger, Mountainbiker und Nordic-Walking belasten die Ruhezonen im Wald. Manche Wildtiere stellen ihre Lebensgewohnheiten um. Diese Umstellung gelingt ihnen nur zum Teil, dabei spielt die Ruhephase und das Nahrungsangebot eine besondere Rolle. 
Andere Wildarten, wie zum Beispiel das Rotwild ist in ihrem Lebensraum sehr stark eingeschränkt worden und heute überwiegend nachtaktiv.

Im Wald und auf den Feldern können durch zu hohe Wildtierbestände große Schäden entstehen. Deshalb besteht die wichtigste Aufgabe darin, zu hohe Wildtierbestände durch die Jäger zu regulieren, das heißt:

Das Gleichgewicht zwischen Wildtierlebensraum, Ansprüchen der Menschen und den Bedürfnissen der Wildtiere herzustellen.

Die Jagdausübung durch den Menschen ist aber auch deshalb notwendig geworden, weil es die großen Beutegreifer wie Wolf und Bär bei uns nicht mehr gibt.


Der Jäger räumt den Müll aus dem Wald

Der Unrat in Wald und Flur nimmt immer mehr zu. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft geworden.

Um eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, ist es aber zweifellos wichtig die Natur das heißt Straßenränder, Wälder und Wiesen von Müll und Unrat zu befreien.

Gleichzeitig dienen Wald und Wiesen aber uns allen als Naherholungsgebiet. Doch nicht alle Menschen gehen verantwortungsbewusst mit der Natur um, davon zeugen zahlreiche Getränkedosen, Flaschen, Zigarettenschachteln und Plastikverpackungen – oft werden Wald und Straßenränder gar zu wilden Müllkippen.

Jäger fühlen sich für die Natur verantwortlich, daher führen sie regelmäßige Säuberungsaktionen durch, um für alle Menschen eine erholsame Landschaft zu erhalten.

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Der Jagdklub Main-Taunus ist Mitglied in folgenden Vereinen:

- Main Taunus Streuobst e.V.
- Verein Naturlandstiftung e.V.

 


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